In Kauernhofen steht mitten in der Ortschaft nahe einer abgetragenen Dorfkapelle aus dem 18. Jh. die jüngste und gleichzeitig auch modernste Filialkirche der Pfarrei Eggolsheim, St. Peter und Paul (Weihetag: 16. Oktober 1966).
An der Eingangsseite neben dem Turm befindet sich ein Keramikrelief von Hans Dreßel, Forchheim, welches den Besucher an das Patrozinium der Apostel Petrus und Paulus erinnern soll.
Ein in Pastelltönen gehaltenes Abendmahlfresko an der Altarwand stammt ebenfalls von Dreßel. An der Ostwand stehen farbig gefasste Tonfiguren der Bistumspatrone Heinrich und Kunigunde (Bauer-Haderlein, Bamberg), ihnen gegenüber ein Vesperbild (1500) umgeben von einer Gloriole, das noch von der Außenfassade der alten Kapelle stammt. Der in die Westwand eingelassene Tabernakel und die Kirchenfenster mit Darstellungen aus dem Alten und Neuen Testament, ein Marienfenster in der Sakristei und ein Fenster am Aufgang zum Turm (Abbildung der alten Kapelle) hat 1983 Alfred Heller, Bamberg, entworfen.
Im Wald oberhalb des Dorfes ist 1955 eine Kapelle zum Gedächtnis an die Gefallenen errichtet worden. Die alte Kapelle von 1868/69, eine Stiftung von Martin Nagengast, ist im Jahre 1954 abgebrannt.
An der Straße nach Rettern steht die Lourdeskapelle mit Lourdesgrotte (Madonna) und Hl. Grab (Christusfigur) aus Tuffstein. Als Zeichen der Dankbarkeit nach Genesung aus schwerer Krankheit erbaut, ist sie am 18. Mai 1891 geweiht worden. Zur Erhaltung der Kapelle ist diese, an der auch heute noch Maiandachten abgehalten werden, in den Jahren 1989/90 renoviert worden.
G[eorg] H[olzmann] M[argaretha] haben die Kapelle zur Schwarzen Muttergottes, die auf dem Weg nach Eggolsheim steht, im Jahre 1732 gestiftet. Im Innenraum der kleinen Kapelle befindet sich eine schwarze Marienstatue in einem Barockaltärchen.